ARISTO PFORZHEIM-UHR
 

 

ARISTO PFORZHEIM-UHR

ARISTO 250: Mehr Pforzheim geht nicht


Made in Pforzheim. Seit Hansjörg Vollmer 1998 die Aristo Vollmer GmbH gründete, wollte er eine Uhr produzieren, die mit vollem Recht diese Herkunftsbezeichnung trägt: Made in Pforzheim. Pforzheim ist weltweit bekannt als die Uhren-, Schmuck- und Goldstadt. Hier steht Deutschlands einzige Goldschmiedeschule, in der auch Uhrmacher ihr Handwerk erlernen können. Diesen Ruf verdankt die Goldstadt dem Markgrafen Karl Friedrich von Baden. Er gründete 1767 in Pforzheim eine Uhren-Manufaktur. Pünktlich zum 250. Jahrestag dieser Grundsteinlegung kommt aus den Aristo Werkstätten in der Pforzheimer Erbprinzenstraße die „Aristo 250 – Made in Pforzheim“. Alle wesentlichen Bauteile der Aristo 250 wurden in Pforzheim oder in der näheren Umgebung der Goldstadt gefertigt. Das Roh-Zifferblatt wurde hergestellt von der Glauner Presserei und Prägeanstalt in Pforzheim. Richard Bethge hat es in seiner Manufaktur veredelt. .Hansjörg Vollmer: „Die römischen Ziffern sind eine Hommage an die Ursprünge der Stadt Pforzheim.“ Das lateinische Wort ‚Portus‘ (deutsch: Hafen) steckt in der ersten Silbe des Städtenamens Pforzheim. Für die Sekunden-Anzeige wählte der Aristo-Chef das klassische Gestaltungselement „Chemin de Fers“ aus. „Dieses Eisenbahnschienen-Design hatten die Hersteller der ersten Armbanduhren von den damals üblichen Taschenuhr-Zifferblättern übernommen.“ Der Pforzheimer Enzkreis stammende Künstler Gerhard Weiß schenkte der ansonsten betont unauffälligen Aristo 250 ihre Hingucker-Qualitäten. Sein Kupferstich zeigt das Haus, in dem der Markgraf Karl Friedrich von Baden eine Uhren-Manufaktur und Ausbildungsstätte gegründet hatte. Als Datumsanzeige dient auf dem Zifferblatt ein Fenster dieses Gebäudes. Die Radierung entstand 1988. Aus der gleichen Zeit stammt auch das inzwischen legendäre Quarzwerk PUW 921. PUW steht für: Pforzheimer Uhren-Rohwerke. Hansjörg Vollmer erinnert sich gut: „Diese Firma belieferte vor allem die Pforzheimer Uhrenhersteller bis 1979 mit mechanischen Kalibern. Als die Mechanik von der Quarz-Technik abgelöst wurde, entwickelte PUW seine legendäre Quarzwerke.“ Dieses 2,5 mm hohe Werk wurde speziell für flache Uhren produziert. Hansjörg Vollmer: „Die Aristo 250 sollte eine elegante und gleichzeitig eine technisch hochwertige Uhr werden. Also habe ich mich für das PUW 921 entschieden. Kein anderes Quarz-Uhrwerke wurden mit einer größeren Sorgfalt gefertigt als dieses.“ Jedes einzelne Exemplar der Aristo 250 ist nummeriert. „Ich hätte nur zu gerne mehr als 250 davon hergestellt“, gesteht Hansjörg Vollmer. „Weil von dem Quarz-Klassiker PUW 921 gerade mal noch 260 Stück (10 Stück werden für Servicezwecke zurückgehalten) zur Verfügung standen, limitiert sich diese Uhren-Edition wie von selbst.“ Die edle Anmutung der Aristo 250 wird abgerundet von den galvanisch geschwärzten Breguet-Zeigern – benannt nach Abraham Louis Breguet, dem bedeutendsten Schweizer Uhrmacher des 18. Jahrhunderts. Eine Krönung – im wahrsten Sinne des Wortes – ist ein Gestaltungsmerkmal, das bislang nur auf den Mechanikuhren aus dem Hause Aristo Vollmer zu finden war: über dem Hersteller-Namen steht bei der Aristo 250 eine Krone.

Technische Daten
Gehäuse: Edelstahl, 5 atm
Saphirglas, Boden mit Limitierung
Saphirglas, Lederband
PUW 921 mit Sekunde und Kalender
deutsche Fertigung
Ø 38 mm